Dauerranz bei Frettchen

In der Ranz steigt normalerweise der Östrogenspiegel und die Fähe wird empfängnisbereit. Nach der Ranz sinkt dieser wieder ab. Jedoch kann es, wenn die Fähie nicht gedeckt wird zu einer Dauerranz kommen, was bedeutet, das der Östrogenspiegel auf gleichbleibend hohem Niveau bleibt (Hyperöstrogenismus).

Diese Dauerranz belastet den Körper der Fähe stark. Die Tiere magern ab, verlieren ihr Fell und werden schwach. Auch das Rückenmark wird durch die "Hormonvergiftung" geschädigt. Ohne Behandlung stirbt die Fähe einen langsamen und qualvollen Tod. Die beste Vorbeugung gegen die Dauerranz ist die Kastration (Link zu Kastration, wenn Unterseiten). Auch Fähen, die bereits in der Dauerranz sind, müssen kastriert werden. Hierzu ist es jedoch empfehlenswert, sich einen frettchenerfahrenen Tierarzt zu suchen, da die Organe bei ranzigen/dauerranzigen Tieren mehr als normal durchblutet sind. Bei unerfahrenen Tierärzten kann es deshalb vorkommen, dass das Frettchen während der Operation verblutet.

Erste Hilfe-Maßnahmen für Frettchen finden Sie hier:
http://www.frettchendoc.de/html/erste_hilfe.html